FAQ
Zuseher, die das digitale Antennenfernsehen empfangen wollen, benötigen ein DVB-T Endgerät. DVB-T Boxen wandeln die eingehenden digitalen Signale für das vorhandene TV-Gerät um und geben sie in Form von Bild und Ton am Bildschirm wieder. Bei neueren TV-Geräten (so genannten "IDTV-Geräten") ist der DVB-T Tuner bereits integriert, das heißt es ist keine DVB-T Box nötig. Um DVB-T auch unterwegs z. B. auf Ihrem Laptop empfangen zu können, benötigen Sie z. B. einen DVB-T tauglichen USB-Stick. Zusätzlich sollten Sie überprüfen, ob Ihre Antenne für die in Ihrem Empfangsgebiet vorgesehene Frequenz tauglich ist. >> Sind DVB-T Antennen zwingend notwendig?
Nein, in Österreich werden die TV-Programme via DVB-T nicht verschlüsselt übertragen. Daher bedarf es auch keiner weiteren Decodierungsmaßnahmen, wie z.B. Smartkarten. Für den Empfang von DVB-T: Das Digitale Antennenfernsehen fallen keine laufenden Kosten an.
Grundsätzlich gilt, dass eine DVB-T Box jeweils nur für ein Fernsehgerät eingesetzt werden kann. Wollen Sie mehrere Fernsehgeräte parallel nutzen, sollten Sie für jedes Gerät eine DVB-T Box anschaffen. Bei neuen TV-Geräten sind DVB-T Empfänger teilweise bereits integriert.
Für den Empfang von DVB-T: Das Digitale Antennenfernsehen benötigt der Zuseher DVB-T taugliche Empfangsgeräte. Das können IDTV-Geräte, also TV-Geräte mit integriertem DVB-T Empfänger, oder DVB-T Boxen sein. Für die Anwendung unterwegs sind z. B. DVB-T taugliche USB-Sticks für Laptops bzw. tragbare Fernsehgeräte mit integrierter Antenne und integriertem DVB-T Empfänger verfügbar.
Ja, diese wird beim Kauf einer DVB-T Box mitgeliefert.
Grundsätzlich sind die bestehenden Antennen (egal ob Zimmerantenne, Dachantenne oder Gemeinschaftsanlage) auch für die Nutzung von DVB-T verwendbar. In vielen Regionen wird durch die Umstellung auf DVB-T der Empfang mit Zimmerantennen oder einfachen Außenantennen möglich sein, wo bisher Dachantennenanlagen benötigt wurden. Dachantennenanlagen sollten für die Kanäle 21 bis 69 ausgelegt sein, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Während der Parallelphase werden Kanäle über 60 für das digitale Signal genutzt und auch die weiteren geplanten Multiplexe, d. h. zusätzlich TV-Sender, können in diesem Bereich übertragen werden.
Die Wahl der Antenne richtet sich nach dem Abstand zum Sender und dessen Sendeleistung. Erheblichen Einfluss auf die Stärke des Empfangssignals haben aber auch Topografie, Bebauung und Bewuchs in der Empfangsumgebung sowie die Höhe der Sende- und Empfangsantenne. Die Kartenapplikation auf der DVB-T Website gibt in den einzelnen Regionen nach Eingabe des Wohnortes (Postleitzahl) sowohl die Art der optimalen Antenne sowie deren (geografische) Ausrichtung an.
Unterschiedliche Versorgungsgebiete machen unterschiedliche Antennentypen notwendig. Es gibt aktive und passive Zimmerantennen sowie Außen- und Dachantennen, die wiederum in Unterdach- und Außenmontage unterschieden werden.
Passive Antennen nennt man die bereits bestehenden und genutzten Antennen "Libellen". Aktive Zimmerantennen haben einen Verstärker inkludiert, der Stromversorgung erfordert. Es gibt aktive Zimmerantennen, die über ein eigenes Netzteil verfügen (empfehlenswert!) und solche, die über die DVB-T Box gespeist werden. Dabei gilt es, darauf Rücksicht zu nehmen, dass die angeschaffte DVB-T Box diese Anforderung auch erfüllt, denn nicht jede DVB-T Box liefert Energie nach außen für die Stromversorgung einer Zimmerantenne.
Zimmerantennen (in Form von kompakten Stabantennen) sind für DVB-T durchaus von Vorteil. Im Gegensatz zum analogen Empfang mit Zimmerantennen wird es bei DVB-T keine Störungseinflüsse durch vorbeifahrende Autos oder Wettereinflüsse geben. Es kann allerdings zu Störungseinflüssen durch andere elektrische Geräte, wie z. B. einen PC oder auch einem Mobiltelefon, kommen. Bei der Nutzung von Zimmerantennen ist die Positionierung der Antenne im Raum von erheblicher Bedeutung für die Empfangsqualität.
Kleine, wetterfeste Außenantennen können beispielsweise auf dem Balkon, vor dem Fenster an der Außenwand, am Giebel oder auf der Garage montiert werden. Die Antenne sollte möglichst auf jener Seite des Gebäudes montiert werden, die dem Sender zugewandt ist. Auskünfte über die optimale Ausrichtung der Antenne sind rechtzeitig vor dem Start von DVB-T in den einzelnen Regionen auf der Website www.dvb-t.at verfügbar. Richtantennen müssen auf den jeweiligen DVB-T Senderstandort ausgerichtet und für den DVB-T Kanal geeignet sein. Bei Hausverteilanlagen (Gemeinschaftsanlagen), ist auch darauf zu achten, dass das Verteilsystem (Verstärker, Kabel, Antennensteckdosen, Weichen, etc.) für den jeweiligen DVB-T Kanal geeignet ist.
Grundsätzlich sind die bestehenden Antennen (egal ob Zimmerantenne, Dachantenne oder Gemeinschaftsanlage) auch für die Nutzung von DVB-T verwendbar. In vielen Regionen wird durch die Umstellung auf DVB-T auch dort der Empfang mit Zimmerantennen oder einfachen Außenantennen möglich sein, wo bisher Dachantennenanlagen benötigt wurden. Dachantennenanlagen sollten für die Kanäle 21 bis 69 ausgelegt sein, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Während der Parallelphase werden Kanäle über 60 für das digitale Signal genutzt und auch die weiteren geplanten Multiplexe können in diesem Bereich übertragen werden.
Wenn Sie in einem DVB-T Empfangsgebiet wohnen, in dem DVB-T Empfang mit Zimmerantenne möglich ist, und ab 26. Oktober 2006 über Ihre Dachantenne kein digitales Signal empfangen, haben Sie folgende Möglichkeiten:
- Umstieg auf Zimmerantenne oder Außenantenne, das ist in den städtischen Gebieten mit hoher Wahrscheinlichkeit möglich (in der Kartenapplikation können Sie überprüfen in welchem Empfangsgebiet Sie liegen).
- Überprüfen und Umstellen der Hausantennenanlage auf die Kanäle 21 bis 69.
Nein, in der Regeln müssen Antennenkabel nicht getauscht werden.
Grundsätzlich sind alle bestehenden TV-Geräte für den Empfang von DVB-T geeignet. Manche neueren TV-Geräte sind auf den Empfang von DVB-T vorbereitet und haben DVB-T Empfänger bereits integriert. Im Handel werden solche Fernsehgeräte als "IDTV-Geräte" bezeichnet. Für Fernsehgeräte, die keinen DVB-T Empfänger integriert haben, wird eine DVB-T Box benötigt. Diese ist ganz einfach mit SCART-Kabel anzuschließen.
Im seltenen Fall, dass das Fernsehgerät keinen SCART-Anschluss aufweist, benötigt der Zuseher eine DVB-T Box mit eingebautem Modulator.
Es ist empfehlenswert, bei der Neuanschaffung eines Fernsehgerätes auf einen integrierten DVB-T Empfänger zu achten. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass das Endgerät über das DVB-T Prüfzeichen vom TÜV Österreich verfügt.
Es ist empfehlenswert, darauf zu achten, dass das TV-Gerät einen DVB-T Empfänger integriert hat. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass das Endgerät über das DVB-T Prüfzeichen vom TÜV Österreich verfügt.
Im Handel sind DVB-T Boxen mit farbigem DVB-T Prüfzeichen vom TÜV Österreich erhältlich. Diese stellen den Empfang der österreichischen Programme über DVB-T sicher.
DVB-T Boxen, die über das farbige DVB-T Prüfzeichen verfügen, ermöglichen zudem den Empfang von mhp MultiText, die Weiterentwicklung des Teletexts.
Grundsätzlich ja. Wie bei allen DVB-T Empfängern ist es ratsam, auf das DVB-T Prüfzeichen zu achten. Dieses stellt sicher, dass die Angebote von ORF 1, ORF 2 und ATV sowie von PULS 4, ORF SPORT PLUS und 3sat problemlos digital empfangen werden können. Bitte beachten Sie auch, dass die multimedialen Zusatzdienste von ORF und ATV nur mit mhp MultiText-fähigen DVB-T Empfangsgeräten genutzt werden können.
Die Adaptierung von Gemeinschaftsanlagen sollte über die Hausverwaltung bzw. den betreuenden Fachhandel erfolgen. Wenn schon jetzt Programme über digitalen Satellit oder Kabel empfangen werden, ist keine weitere Umstellung notwendig. Bei Empfang via Antenne siehe >>Sind für den Empfang des digitalen Antennenfernsehen DVB-T Antennen zwingend notwendig? Brauche ich eine neue Antenne?
Für die Nutzung von DVB-T benötigen Sie keine Satellitenschüssel. Allerdings können wie bisher andere ausländische Fernsehprogramme über die Satellitenschüssel empfangen werden.
Nein, da sich dabei um ein anderes Übertragungssystem handelt.
Grundsätzlich ist der Empfang des digitalen Antennenfernsehens am Laptop möglich. Sie benötigen entweder eine DVB-T taugliche PCMCIA-Karte oder einen DVB-T tauglichen USB-Stick inklusive entsprechender Software sowie ausreichend Arbeitsspeicher und Prozessorgeschwindigkeit. Bitte achten Sie beim DVB-T Empfänger auf das DVB-T Prüfzeichen.
Ja. Die Störungen können z. B. durch defekte elektrische Geräte (Funkstörungen von Mixern, Haarföns, Lichtschalter etc.) ausgelöst werden und machen sich durch Blockbildung bis Bildausfall bemerkbar. Sie lassen sich durch Entfernen des defekten Geräts und Empfangsoptimierung beheben.


