FAQ
Nein, DVB-T wird nicht in HDTV ausgestahlt und dies ist bis auf Weiteres auch nicht vorgesehen.
Grundsätzlich ja. Allerdings ist es nur möglich, eine Sendung aufzunehmen und gleichzeitig eine andere zu sehen, wenn sowohl der Videorecorder bzw. DVD-Player als auch das Fernsehgerät entweder einen DVB-T Tuner integriert haben oder mittels einer jeweils eigenen DVB-T Box angeschlossen sind. Beachten Sie bitte, dass die meisten DVB-T Empfänger das VPS Signal nicht auswerten.
Ja, VPS-Daten werden übertragen. VPS (Video Program Signal) ist ein Signal, das einige Fernsehsender in der Austastlücke des Fernsehsignals übertragen. Das Signal dient Videorecordern dazu, bei der Aufnahme von Sendungen auf Verschiebungen der Anfangszeiten, Sendungsausfälle und Überziehungszeiten der geplanten Sendedauer zu reagieren. Professionelle DVB-T Boxen werten diese Daten auch aus. Die meisten Consumer DVB-T Boxen verwerfen die Daten allerdings. In den DVB-T Box-Spezifikationen wird die Auswertung von VPS-Daten nicht explizit gefordert.
Showview basiert auf VPS-Daten. >> Wird via DVB-T VPS ausgestrahlt?
Wenn Sie gleichzeitig ein Programm sehen und ein zweites aufnehmen möchten, benötigen Sie für Ihr TV-Gerät und Ihren Video-/DVD-Recorder jeweils einen eigenen DVB-T Empfänger – sofern diese Geräte noch nicht über integrierte DVB-T Empfänger verfügen.
Mit einer Auflösung von 480-720 Pixel pro Zeile liegt der Wert gleich wie bei der derzeitigen Satellitenübertragung von ORF digital.
Nein, in Österreich werden die Signale via DVB-T nicht verschlüsselt ausgestrahlt. Daher sind auch keine weiteren Decodierungsinvestitionen notwendig und es fallen auch keine laufenden Kosten an.
Nein, es ist keine Karte nötig, da die Signale via DVB-T nicht verschlüsselt ausgestrahlt werden.
Nein. ORF-digital via DVB-S bleibt von der Einführung von DVB-T unberührt.
Das ist von Versorgungsgebiet zu Versorgungsgebiet verschieden. Detailangaben erfolgen rechtzeitig über diese Website.
In der mehrmonatigen Parallelphase werden die Programme ORF 1, ORF 2 und ATV sowohl analog als auch digital übertragen. Die TV-Programme werden in dieser Phase wie bisher analog über Antenne übertragen, und gleichzeitig kann mit entsprechendem DVB-T Endgerät auch das digitale Signal bereits empfangen werden.
Während dieser Phase wird das digitale Signal, das alle drei TV-Programme sowie die multimedialen Zusatzdienste enthält, auf einem „Hilfskanal“ übertragen. Sobald die Programme im DVB-T Versorgungsgebiet nur mehr digital über Antenne zu empfangen sind, wird dieses Signal auf einen Kanal verschoben, auf dem zuvor ein analoges TV-Programm transportiert wurde. Nach dieser endgültigen Umstellung kann es notwendig sein, dass die Zuseher noch einmal den Sendersuchlauf starten und die Programme noch einmal auf der Fernbedienung ihres DVB-T Endgeräts belegen.
Die Gesamtbandbreite des Multiplex beträgt 14,93 Mbit. Die Bandbreite der einzelnen Sender kann nicht angegeben werden, da ein dynamisches Zuteilungsverfahren zum Einsatz kommt: Die Zuteilung der Datenrate wird je nach Bildinhalt der einzelnen TV-Programme gesteuert. Dieses Verfahren nennt man dynamischer Multiplex.
Die Übertragung der Daten erfolgt in MPEG2.
Mit einer Gesamtbandbreite von 14,93 Mbit.
Grundsätzlich kann weder dem einen noch dem anderen System eine bessere Qualität zugesprochen werden. Bessere Qualität ist immer dort gegeben, wo höhere Datenraten eingesetzt werden.
Nein. Die Einspeisung in einen Multiswitch ist nicht möglich, da nur HF-Signale geswitcht werden können. DVB-T Boxen liefern Videosignale, können also keine HF-Signale weiterleiten. Eine Ausnahme bilden DVB-T Boxen mit HF-Ausgang (Modulator). Diese sind jedoch nicht spezifiziert und werden nicht vom TÜV geprüft.
Die Umstellung auf DVB-T hat keinen Einfluss auf den Kabelempfang. Zuseher, die ihre TV-Programme bisher über Kabel-TV empfangen, müssen keine weiteren Maßnahmen ergreifen. Kabel-TV-Seher haben allerdings nicht die Möglichkeit, mhp MultiText zu nutzen; dafür sind ein mhp MultiText-fähiges DVB-T Endgerät und eine Antenne notwendig.
Ja, DVB-T ermöglicht die Übertragung von Dolby Digital.
Details zu den Sendestandorten und den eingesetzten Frequenzen können Sie online auf www.dvb-t.at abrufen. DVB-T steht für die terrestrische, das heißt erdgebundene Übertragung, daher erfolgt keine Ausstrahlung über Satellit.
Ja, der Teletext wird via DVB-T übertragen.
Es obliegt den Programmveranstaltern zu entscheiden, wie lange die Übertragung des Teletexts auch bei digitaler Abstrahlung noch erfolgen wird. Alle Zuseher, die über ein mhp MultiText-fähiges DVB-T Endgerät verfügen, können multimediale Zusatzdienste empfangen. Diese stellen mit der komfortablen Schrift, den eingebetteten Bildern, dem modernen Design-Hintergrund und der Möglichkeit, das Fernsehbild als Bild im Bild weiterzuverfolgen, die Weiterentwicklung des erfolgreichen Teletexts dar.
Ja, pro Bundesland werden immer die Regionalsendungen des eigenen und eines Nachbarbundeslands gesendet. In Salzburg sind z. B. Salzburg Heute und Oberösterreich Heute zu empfangen.
Nein, im Gegenteil: Die elektromagnetische Belastung wird durch die digitale Übertragungsweise geringer. Die Leistung der Sendeanlagen für DVB-T wird um rund ein Drittel reduziert. Außerdem können bei DVB-T Sendeanlagen effizienter genutzt werden, da das Frequenzspektrum effizienter genutzt wird.


