Glossar
Bei Mehrkanal-Systemen wie z. B. Dolby Digital werden Audiosignale über mehrere Kanäle übertragen.
mhp (Multimedia Home Platform) ist ein europäischer Standard für die Nutzung von Zusatzfunktionen beim digitalen Antennenfernsehen. Es handelt sich dabei um ein Betriebssystem für digitale Endgeräte, das zusätzlich zur üblichen Fernsehnutzung die interaktive Abfrage von Zusatzinformationen bzw. Zusatzdiensten erlaubt und interaktive Anwendungen ermöglicht. mhp basiert u. a. auf der Softwareplattform Java.
ist die Weiterentwicklung des Teletexts. Er zeichnet sich durch einfache Bedienbarkeit, die Einbeziehung von Fotos und Grafiken und die neue Möglichkeit, das aktuelle TV-Programm als Bild im Bild weiterlaufen zu sehen, aus. Um die neuen multimedialen Zusatzdienste nutzen zu können, benötigen Zuseher einen DVB-T Empfänger mit mhp MultiText-Funktion.
>> Boxenspezifikation, >>mhp, >>mhp Profile
DVB-T Empfänger, die dem mhp Profile entsprechen, erlauben dem Zuseher, das Digitale Antennenfernsehen zu empfangen und die multimedialen Zusatzdienste, die auf dem internationalen Standard mhp basieren, zu nutzen.
>> Spezifikation, >> Zapping Profile
Für die Übertragung der Datenratenströme stehen bei der digitalen Übertragung die Modulationsarten QPSK, 16 QAM und 64 QAM zur Verfügung. Ein Teil der seriell ankommenden und zu übertragenden Daten werden gleichzeitig und parallelisiert auf eine bestimmte Anzahl von Trägern als Symbol aufmoduliert. Dies sind 2bit pro Symbol bei QPSK, 4 bit bei 16 QAM und 6 bit bei 64 QAM.
MPEG wurde von der Motion Pictures Expert Group entwickelt. MPEG wird als Kompressionsverfahren bei DVB-Übertragungen von Video, Audio und Daten eingesetzt. Es reduziert die zu übertragende Datenmenge erheblich und ermöglicht damit die kommerzielle Nutzung digitaler Übertragungssysteme. Der MPEG-Standard wird unterteilt in MPEG 1, MPEG 2, MPEG 3 und MPEG 4. MPEG 2 ist der Übertragungsstandard, der bei der Übermittlung von DVB-Signalen genutzt wird.
Kompressionsstandard für Multimedia-Anwendungen bis zu einer Datenrate 1,5 Mbit/s.
Kompressionsstandard als Erweiterung von MPEG 1 bis zu einer Datenrate 100 Mbit/s.
Datenstrom, der einen oder mehrere Services innerhalb eines Kanals enthält. In einem Fernsehkanal werden Fernsehprogramme und andere Dienste wie z. B. Medien- oder Datendienste gleichzeitig übertragen und zu einem Multiplex verschachtelt. Aus der Summe der Datenraten für die einzelnen Programme ergibt sich die Datenrate des Multiplexsignals.
Der Netzgewinn ergibt sich aus dem gleichzeitigen Empfang von mehreren Sendern an einem Ort in einem Gleichkanalnetz. Der Netzgewinn kann bis zu 3 oder mehr dB betragen, wenn zwei oder mehrere Sender gleicher oder annähernd gleicher Stärke am Empfangsort, also gerade in kritischen Gebieten zwischen den Sendern, empfangen werden können. Ist jedoch die Empfangsfeldstärke eines empfangbaren Senders um 10dB oder mehr höher als die der anderen am gleichen Ort empfangbaren Sender, so wirkt sich der Gleichkanalgewinn nicht mehr aus.
Der Outdoor-Empfang erfolgt außerhalb von Gebäuden über eine Außenantenne.
>> Indoor, >> Portabel


