DVB-T: Immer mehr Tiroler empfangen digitales Antennenfernsehen
- Zahlreiche weitere Haushalte in Tirol bekommen am 16. November 2010 Zugang zur digitalen Fernsehzukunft.
- Der bisher analoge Empfang von ORF 1 und ORF 2 über Haus- und Zimmerantenne muss in den betreffenden Gebieten auf DVB-T umgerüstet werden.
Wien, am 3. November 2010 – In zahlreichen weiteren Gebieten in Tirol werden ab 16. November ORF 1, ORF 2 und ATV digital über Antenne übertragen. Die betreffenden Haushalte werden bereits seit 26. Oktober über Texteinblendungen in den Programmen des ORF über die notwendige Umstellung auf DVB-T hingewiesen. Alle wesentlichen Informationen dazu sind auf der Website www.dvb-t.at abrufbar. Auch der Fachhandel berät seine Kunden zu allen Optionen für den Empfang von digitalem Fernsehen.
Weitere Regionen in Tirol werden digital
Viele Regionen in Tirol werden schon heute mit digitalem Fernsehen versorgt. Ab 16. November erhalten weitere Gebiete in Tirol Zugang zur digitalen Fernsehzukunft: Niederndorf, Ebbs, Wörgl und Umgebung, Brandenberg, Maurach, Pertisau, Achenkirch, Kössen, Walchsee, Thiersee, Wildschönau, Kelchsau, St. Ulrich / Pillersee, Waidring, Walchsee, Schwaz und Umgebung sowie Steinberg am Rofan.
Analog-Digital-Parallelbetrieb bei einer Sendeanlage
Bei zwei Sendeanlagen in Tirol läuft seit 26. Oktober der Analog-Digital-Parallelbetrieb. Die TV-Haushalte in Niederndorf, Ebbs, Wörgl und Umgebung haben noch bis 16. November Zeit, den Empfang von ORF 1, ORF 2 und ATV fit fürs digitale Fernsehen zu machen.
Direkter Umstieg auf DVB-T am 16. November
Fünf Sendeanlagen in Tirol stellen ihren Betrieb am 16. November direkt von analoger auf digitale Übertragung um. Ab 16. November erhalten Brandenberg, Maurach, Pertisau, Achenkirch, Kössen, Walchsee, Thiersee und Wildschönau Zugang zur digitalen Fernsehzukunft. Für einen reibungslosen TV-Empfang muss hier der DVB-T Receiver direkt am 16. November in Betrieb genommen werden.
DVB-T Umstellung für Empfänger einiger Kleinsendeanlagen
Die Kleinsendeanlagen Kelchsau, St. Ulrich / Pillersee, Waidring, Walchsee, Achenkirch, Schwaz-Burgberg und Steinberg am Rofan sind nicht mehr für die TV-Versorgung notwendig und werden aufgelassen. Regionale Großsendeanlagen übernehmen den digital terrestrischen Sendebetrieb. Teilweise muss hier auf Digital-SAT-Empfang umgestellt werden. Für Haushalte, die in diesen Gebieten analog über Antenne empfangen, bedeutet dies, dass sie ab dem 16. November auf digitalen Betrieb umrüsten müssen.
Auch die Haushalte, die eine analoge Satellitenempfangsanlage in Betrieb haben und die ORF 1 sowie ORF 2 ergänzend über Antenne empfangen, müssen auf digitalen Empfang am 16. November umstellen. Konsumenten, die Zweit- und Drittgeräte in Verwendung haben, sollten darauf achten, dass auch diese für digitalen Empfang gerüstet sind, also entweder DVB-T oder Kabel bzw. Digital-SAT Empfang haben.
RTR Gutscheinaktion für einkommensschwache Haushalte
Einkommensschwache Haushalte, die von der Rundfunk-Gebühr (GIS-Gebühr) befreit sind, können für die Anschaffung eines MultiText-tauglichen DVB-T-Receivers eine Förderung aus dem bei der RTR-GmbH eingerichteten Digitalisierungsfonds in Anspruch nehmen. Das Antragsformular steht online zum Ausdrucken unter http://www.digitaler-rundfunk.at bereit. Das Formular kann auch per Post zugesendet werden. Antragsteller können sich unter der Rufnummer (01) 580 580 an die RTR-GmbH wenden.
Weitere Informationen zu DVB-T sind unter www.dvb-t.at verfügbar.
Das DVB-T Serviceteam ist telefonisch von Montag bis Samstag von 8.00 bis 22.00 Uhr unter 0820-420 420 (0,12 EUR/Minute) erreichbar.
Über die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG)
Die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG) ist eine 100%-Tochter der ORS (Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG). Primärer Geschäftszweck der DFFG ist die Förderung der Einführung von digitalem Antennenfernsehen (DVB-T) in Österreich. Die Gründung der DFFG und deren Beauftragung mit der Fördergeld-Abwicklung einschließlich der diesbezüglichen Kommunikation und der Endgerätezertifizierung erfolgte insbesondere aus Gründen der finanziellen Transparenz. Durch die gesellschaftsrechtliche Trennung zwischen dem Plattformbetreiber ORS und der DFFG ist sichergestellt, dass sämtliche Kosten und Erträge eindeutig dem bei der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) eingebrachten DVB-T Förderprojekt zugeordnet werden können. Die DFFG strebt ein ausgeglichenes Ergebnis an und ist damit nicht auf Gewinn ausgerichtet. Die Finanzierung der DFFG erfolgt aus Mitteln der ORS, des Digitalisierungsfonds der RTR-GmbH und aus Mitteln weiterer Projektpartner (ORF, ATV, SevenOne Media, Industrie).
Über die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS)
Die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS) zeichnet für Aufbau und Betrieb der technischen Infrastruktur für DVB-T in Österreich verantwortlich. Das Unternehmen entstand Anfang 2005 aus der Sendetechnik des ORF und steht zu 60% im Eigentum des ORF und zu 40% im Eigentum der zur Raiffeisen-Gruppe zählenden Medicur Sendeanlagen GmbH. Als Österreichs führendes Serviceunternehmen für analoge und digitale Rundfunkübertragung betreibt die ORS für ihre Kunden ein weitläufiges Sendernetz an knapp 500 Standorten. Weiters ist die ORS als technisches Dienstleistungsunternehmen im Bereich digitales Satellitenfernsehen tätig. Zu den Kunden der ORS zählen führende Unternehmen aus den Bereichen Fernsehen (z.B. ORF, ATV, Puls 4, ServusTV, goTV, Austria 9 TV, p3tv),
Hörfunk (z.B. Ö1, Ö2, Ö3, Kronehit Radio, Lounge.fm), Mobilfunk (z.B. mobilkom austria, Orange, tele.ring) und Energie (z.B. EVN).
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