DVB-T: Die Umstellung auf digitales Antennenfernsehen in Oberösterreich wird weiter fortgesetzt
- Von 12. Jänner bis 2. Februar 2010 erhalten weitere Haushalte in Oberösterreich mit der Umstellung auf DVB-T Zugang zur digitalen Fernsehzukunft.
- Am 12. Jänner startet ein Laufband mit Texteinblendungen in den Programmen von ORF 1 und ORF 2. Das Laufband informiert die oberösterreichischen Haushalte, die von analogem auf digitalen Empfang umstellen müssen, über die anstehende Umrüstung des Empfangs.
Wien, am 5. Jänner 2010 – Mit der Umstellung auf DVB-T beginnt für zahlreiche weitere Haushalte in Oberösterreich die digitale Fernsehzukunft. Ab 12. Jänner 2010 werden ORF 1, ORF 2 und ATV digital über Antenne übertragen. Alle Haushalte, in denen der analoge Empfang endet, werden ab 12. Jänner 2010 durch Text-Einblendungen in den Programmen von ORF 1 und ORF 2 auf den Umrüstungsbedarf zu DVB-T hingewiesen. Alle wichtigen Informationen zur Umstellung sind auf der Website www.dvb-t.at verfügbar. Auch der Fachhandel berät seine Kunden zu allen Optionen für den Empfang von digitalem Fernsehen.
Laufbänder informieren über den Umstieg auf DVB-T
Laufbänder in den Programmen von ORF 1 und ORF 2 machen die betreffenden Haushalte ab 12. Jänner 2010 auf die Umstellungstermine aufmerksam. Auf digitalen Empfang umstellen müssen auch jene Haushalte, die eine analoge Satellitenempfangsanlage in Betrieb haben und die ORF 1 sowie ORF 2 ergänzend über Antenne empfangen. Alle Haushalte, die über Kabel oder Digital-SAT mit grüner ORF Smartcard fernsehen, benötigen keine Änderungen des Empfangs.
Weitere Gebiete in Oberösterreich werden digital
Folgende Versorgungsgebiete in Oberösterreich stellen auf digitalen Betrieb um: Aigen im Mühlkreis und Umgebung, Grein, St. Nikola an der Donau, Hirschbach, Leopoldschlag, Neustift im Mühlkreis, Hofkirchen im Mühlkreis, Schönau, Waldhausen im Strudengau, Enns, Mauthausen, Perg und St. Florian bei Linz.
Analog-Digital-Parallelbetrieb
Bereits am 12. Jänner startet eine Sendeanlage in Oberösterreich in den Analog-Digital-Parallelbetrieb. Die TV-Haushalte in diesen Versorgungsgebieten haben von 12. Jänner bis 2. Februar 2010 Zeit, den Empfang von ORF 1, ORF 2 und ATV fit fürs digitale Fernsehen zu machen.
- Sender Aigen mit dem Versorgungsgebiet Aigen im Mühlkreis und Umgebung
Direkter Umstieg auf DVB-T am 2. Februar 2010
Fünf Sendeanlagen in Oberösterreich werden am 2. Februar direkt von analoger auf digitale Übertragung umgestellt. Für einen reibungslosen TV-Empfang muss in diesen Gemeinden der DVB-T Receiver direkt am 2. Februar in Betrieb genommen werden.
Folgende Sender stellen am 2. Februar direkt auf digitalen Sendebetrieb um:
- Sender Grein mit dem Versorgungsgebiet Grein, St. Nikola an der Donau
- Sender Hirschbach mit dem Versorgungsgebiet Hirschbach
- Sender Leopoldschlag mit dem Versorgungsgebiet Leopoldschlag
- Sender Ranna mit dem Versorgungsgebiet Neustift im Mühlkreis und Hofkirchen im Mühlkreis
- Sender Waldhausen mit dem Versorgungsgebiet Waldhausen im Strudengau
DVB-T Umstellung für Empfänger einiger Kleinsendeanlagen
In vielen Regionen Oberösterreichs ist der DVB-T-Empfang schon jetzt gegeben. Die Kleinsende-anlagen Erla und St. Florian bei Linz sind nicht mehr für die TV-Versorgung notwendig und werden aufgelassen. Der digital terrestrische Sendebetrieb wird von regionalen Großsendeanlagen über-nommen. Teilweise muss auf Digital-SAT-Betrieb umgestellt werden. Für Haushalte, die in diesen Gebieten analog über Antenne empfangen, bedeutet dies, dass sie ab dem 2. Februar 2010 auf digitalen Betrieb umrüsten müssen. Einige Haushalte müssen im Zuge der Umstellung ihre Dach-antennen neu justieren. Konsumenten, die Zweit- und Drittgeräte in Verwendung haben, sollten darauf achten, dass auch diese für digitalen Empfang gerüstet sind, also entweder DVB-T oder Kabel bzw. Digital-SAT Empfang haben.
Weitere Informationen zu DVB-T sind unter www.dvb-t.at verfügbar.
Das DVB-T Serviceteam ist telefonisch von Montag bis Samstag von 8.00 bis 22.00 Uhr unter 0820-420 420 (0,12 EUR/Minute) erreichbar.
Über die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG)
Die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG) ist eine 100%-Tochter der ORS (Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG). Primärer Geschäftszweck der DFFG ist die Förderung der Einführung von digitalem Antennenfernsehen (DVB-T) in Österreich. Die Gründung der DFFG und deren Beauftragung mit der Fördergeld-Abwicklung einschließlich der diesbezüglichen Kommunikation und der Endgerätezertifizierung erfolgte insbesondere aus Gründen der finanziellen Transparenz. Durch die gesellschaftsrechtliche Trennung zwischen dem Plattformbetreiber ORS und der DFFG ist sichergestellt, dass sämtliche Kosten und Erträge eindeutig dem bei der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) eingebrachten DVB-T Förderprojekt zugeordnet werden können. Die DFFG strebt ein ausgeglichenes Ergebnis an und ist damit nicht auf Gewinn ausgerichtet. Die Finanzierung der DFFG erfolgt aus Mitteln der ORS, des Digitalisierungsfonds der RTR-GmbH und aus Mitteln weiterer Projektpartner (ORF, ATV, SevenOne Media, Industrie).
Über die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS)
Die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS) zeichnet für Aufbau und Betrieb der technischen Infrastruktur für DVB-T in Österreich verantwortlich. Das Unternehmen entstand Anfang 2005 aus der Sendetechnik des ORF und steht zu 60% im Eigentum des ORF und zu 40% im Eigentum der zur Raiffeisen-Gruppe zählenden Medicur Sendeanlagen GmbH. Als Österreichs führendes Serviceunternehmen für analoge und digitale Rundfunkübertragung betreibt die ORS für ihre Kunden ein weitläufiges Sendernetz an knapp 500 Standorten. Weiters ist die ORS als technisches Dienstleistungsunternehmen im Bereich digitales Satellitenfernsehen tätig. Zu den Kunden der ORS zählen führende Unternehmen aus den Bereichen Fernsehen (z.B. ORF, ATV, Puls 4, goTV, Austria 9 TV), Hörfunk (z.B. Ö1, Ö2, Ö3, Kronehit Radio), Mobilfunk (z.B. mobilkom austria, ONE, tele.ring) und Energie (z.B. EVN).
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