DVB-T: Immer mehr Tiroler empfangen digitales Antennenfernsehen
DVB-T: Immer mehr Tiroler empfangen digitales Antennenfernsehen
Wien, am 7. Oktober 2009 – In zahlreichen weiteren Gebieten in Tirol werden ab 20. Oktober 2009 ORF 1, ORF 2 und ATV digital über Antenne übertragen. Die betreffenden Haushalte werden bereits seit 29. September über Texteinblendungen in den Programmen des ORF über die notwendige Umstellung auf DVB-T hingewiesen. Alle wesentlichen Informationen dazu sind auf der Website www.dvb-t.at abrufbar. Auch der Fachhandel berät seine Kunden zu allen Optionen für den Empfang von digitalem Fernsehen.
Weitere Regionen in Tirol werden digital
Viele Regionen in Tirol werden schon heute mit digitalem Fernsehen versorgt. Ab 20. Oktober 2009 erhalten weitere Gebiete in Tirol Zugang zur digitalen Fernsehzukunft: Jenbach und Umgebung, Alpbach, unteres Zillertal, Landeck und Umgebung, Prutz, St. Anton, Stanzertal, Teile des Klostertals, Galtür, Gerlos, Häselgehr, Elmen, Elbigenalp, Holzgau, Stockach, Steeg, Jungholz, Oberes Zillertal, Nauders, Kappl, See, Pfunds, Tuxertal, Ehrwald, Fliess, Flirsch, Pians, Strengen, Mayrhofen, Pinswang, Spiss und Zell am Ziller.
Analog-Digital-Parallelbetrieb bei vier Sendeanlagen
Bei vier Sendeanlagen in Tirol läuft seit 29. September der Analog-Digital-Parallelbetrieb. Die TV-Haushalte in Jenbach und Umgebung, in Alpbach, im unteren Zillertal, in Landeck und Umgebung, in Prutz, in St. Anton, im Stanzertal und in Teilen des Klostertals haben noch bis 20. Oktober 2009 Zeit, den Empfang von ORF 1, ORF 2 und ATV fit fürs digitale Fernsehen zu machen.
Direkter Umstieg auf DVB-T am 20. Oktober
Zehn Sendeanlagen in Tirol stellen ihren Betrieb am 20. Oktober direkt von analoger auf digitale Übertragung um. Das betrifft die Gemeinden und Gebiete Galtür, Gerlos, Häselgehr, Elmen, Elbigenalp, Holzgau, Stockach, Steeg, Jungholz, Oberes Zillertal, Nauders, Kappl, See, Pfunds und Tuxertal. Für einen reibungslosen TV-Empfang muss hier der DVB-T Receiver direkt am 20. Oktober in Betrieb genommen werden.
DVB-T Umstellung für Empfänger einiger Kleinsendeanlagen
Die Kleinsendeanlagen Ehrwald 2, Fliess, Flirsch, Landeck 2-Giggl, Mayrhofen 2, Paznaun 1-See, Pinswang, Spiss und Zell am Ziller sind nicht mehr für die TV-Versorgung notwendig und werden aufgelassen. Regionale Großsendeanlagen übernehmen den digital terrestrischen Sendebetrieb. Teilweise muss hier auf Digital-SAT-Betrieb umgestellt werden. Für Haushalte, die in diesen Gebieten analog über Antenne empfangen, bedeutet dies, dass sie ab dem 20. Oktober auf digitalen Betrieb umrüsten müssen. Auch die Haushalte, die eine analoge Satellitenempfangsanlage in Betrieb haben und die ORF 1 sowie ORF 2 ergänzend über Antenne empfangen, müssen auf digitalen Empfang umstellen. Konsumenten, die Zweit- und Drittgeräte in Verwendung haben, sollten darauf achten, dass auch diese für digitalen Empfang gerüstet sind, also entweder DVB-T oder Kabel bzw. Digital-SAT Empfang haben.
Weitere Informationen zu DVB-T sind unter www.dvb-t.at verfügbar. Das DVB-T Serviceteam ist telefonisch von Montag bis Samstag von 8.00 bis 22.00 Uhr unter 0820-420 420 (0,12 EUR/Minute) erreichbar.
Über die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG)
Die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG) ist eine 100%-Tochter der ORS (Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG). Primärer Geschäftszweck der DFFG ist die Förderung der Einführung von digitalem Antennenfernsehen (DVB-T) in Österreich. Die Gründung der DFFG und deren Beauftragung mit der Fördergeld-Abwicklung einschließlich der diesbezüglichen Kommunikation und der Endgerätezertifizierung erfolgte insbesondere aus Gründen der finanziellen Transparenz. Durch die gesellschaftsrechtliche Trennung zwischen dem Plattformbetreiber ORS und der DFFG ist sichergestellt, dass sämtliche Kosten und Erträge eindeutig dem bei der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) eingebrachten DVB-T Förderprojekt zugeordnet werden können. Die DFFG strebt ein ausgeglichenes Ergebnis an und ist damit nicht auf Gewinn ausgerichtet. Die Finanzierung der DFFG erfolgt aus Mitteln der ORS, des Digitalisierungsfonds der RTR-GmbH und aus Mitteln weiterer Projektpartner (ORF, ATV, SevenOne Media, Industrie).
Über die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS)
Die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS) zeichnet für Aufbau und Betrieb der technischen Infrastruktur für DVB-T in Österreich verantwortlich. Das Unternehmen entstand Anfang 2005 aus der Sendetechnik des ORF und steht zu 60% im Eigentum des ORF und zu 40% im Eigentum der zur Raiffeisen-Gruppe zählenden Medicur Sendeanlagen GmbH. Als Österreichs führendes Serviceunternehmen für analoge und digitale Rundfunkübertragung betreibt die ORS für ihre Kunden ein weitläufiges Sendernetz an knapp 500 Standorten. Weiters ist die ORS als technisches Dienstleistungsunternehmen im Bereich digitales Satellitenfernsehen tätig. Zu den Kunden der ORS zählen führende Unternehmen aus den Bereichen Fernsehen (z.B. ORF, ATV, Puls 4, goTV, Austria 9 TV), Hörfunk (z.B. Ö1, Ö2, Ö3, Kronehit Radio), Mobilfunk (z.B. mobilkom austria, ONE, tele.ring) und Energie (z.B. EVN).
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
DVB-T Pressebüro
Silke Ploder, Matthias Raftl
Tel: 01/242 02- 221 oder DW 232
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Mobil: 0664 / 627 89 06
michael.weber@ors.at


