Umsteigen auf DVB-T am 5. Mai: Weitere Gebiete in Salzburg werden digital.
• Ab 5. Mai wird das digitale Antennenfernsehen in weiteren Gebieten in Salzburg eingeführt.
• Für jene Haushalte, die ORF 1 und ORF 2 über Hausantenne empfangen, ist der Umstieg auf DVB-T nötig.
Wien, am 22. April 2009 – Ab 5. Mai 2009 ist der terrestrische TV-Empfang über Antenne in weiteren Gebieten in Salzburg nur noch digital möglich. Alle betroffenen Haushalte werden bereits seit 14. April durch Text-Einblendungen im TV-Bild über den Umrüstbedarf informiert. Details zur Umstellung sind auch auf der Website www.dvb-t.at zu lesen. Der Fachhandel berät Haushalte zu den Umstiegsoptionen.
Der weitere DVB-T Ausbau in Salzburg
In vielen Regionen in Salzburg ist der DVB-T-Empfang schon gegeben. Ab 5. Mai werden weitere Haushalte in Bramberg am Wildkogel, Hollersbach im Pinzgau, Mittersill, Mühlbach, Neukirchen am Großvenediger, Stuhlfelden, Uttendorf im Pinzgau, Saalfelden und Umgebung, Leogang, St. Michael im Lungau, Muhr, Zell am See und Umgebung, Obertauern, Saalbach-Hinterglemm, Tamsweg und Umgebung, Krimml, Wald im Pinzgau, Ramingstein, Gebiete von Ramingstein und Rauris sowie in der Steiermark Predlitz digital versorgt.
Derzeit übertragen die vier Sendeanlagen Neukirchen-Hohenbramberg, Saalfelden-Huggenbergalm, St. Michael/Lungau-Bärenkogel und Zell/See 1-Lechnereck in Salzburg noch bis 5. Mai sowohl analoge als auch digitale TV-Signale. Ab dann ist ausschließlich digitaler TV-Empfang von diesen Sendeanlagen möglich.
Haushalte, die die Signale von den Sendern Obertauern-Tauernpass, Saalbach-Schattberg, Tamsweg, Krimml-Falkenstein, Ramingstein 1-Ambrosenberg, Ramingstein 2 und Taxenbach nutzen, müssen direkt am 5. Mai auf DVB-T umsteigen, wenn sie weiterhin über Antenne die TV-Signale empfangen möchten. An diesem Tag werden diese Sendeanlagen direkt von analoger auf digitale Übertragung umgestellt.
Die TV-Haushalte, die die Fernsehsignale über Dach- oder Zimmerantenne bekommen, müssen bis zum 5. Mai ihre Empfangsgeräte auf DVB-T umstellen. Für Haushalte, in denen via Kabel oder Digital-SAT mit grüner ORF Smartcard ferngesehen wird, sind keine Umrüstungsschritte durch die Umstellung auf DVB-T erforderlich.
Konsumenten, die Zweit- und Drittgeräte in Verwendung haben, sollten darauf achten, dass auch diese für digitalen Empfang gerüstet sind, also entweder DVB-T oder Kabel bzw. Digital-SAT Empfang haben.
Weitere Informationen zu DVB-T sind unter www.dvb-t.at verfügbar.
Das DVB-T Serviceteam ist telefonisch von Montag - Samstag von 8.00 - 22.00 Uhr unter 0820-420 420 (0,12 EUR/Minute) erreichbar.
Über die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG)
Die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG) ist eine 100%-Tochter der ORS (Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG). Primärer Geschäftszweck der DFFG ist die Förderung der Einführung von digitalem Antennenfernsehen (DVB-T) in Österreich. Die Gründung der DFFG und deren Beauftragung mit der Fördergeld-Abwicklung einschließlich der diesbezüglichen Kommunikation und der Endgerätezertifizierung erfolgte insbesondere aus Gründen der finanziellen Transparenz. Durch die gesellschaftsrechtliche Trennung zwischen dem Plattformbetreiber ORS und der DFFG ist sichergestellt, dass sämtliche Kosten und Erträge eindeutig dem bei der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) eingebrachten DVB-T Förderprojekt zugeordnet werden können. Die DFFG strebt ein ausgeglichenes Ergebnis an und ist damit nicht auf Gewinn ausgerichtet. Die Finanzierung der DFFG erfolgt aus Mitteln der ORS, des Digitalisierungsfonds der RTR-GmbH und aus Mitteln weiterer Projektpartner (ORF, ATV, SevenOne Media, Industrie).
Über die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS)
Die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS) zeichnet für Aufbau und Betrieb der technischen Infrastruktur für DVB-T in Österreich verantwortlich. Das Unternehmen entstand Anfang 2005 aus der Sendetechnik des ORF und steht zu 60% im Eigentum des ORF und zu 40% im Eigentum der zur Raiffeisen-Gruppe zählenden Medicur Sendeanlagen GmbH. Als Österreichs führendes Serviceunternehmen für analoge und digitale Rundfunkübertragung betreibt die ORS für ihre Kunden ein weitläufiges Sendernetz an knapp 500 Standorten. Weiters ist die ORS als technisches Dienstleistungsunternehmen im Bereich digitales Satellitenfernsehen tätig. Zu den Kunden der ORS zählen führende Unternehmen aus den Bereichen Fernsehen (z.B. ORF, ATV, Puls 4, goTV, Austria 9 TV), Hörfunk (z.B. Ö1, Ö2, Ö3, Kronehit Radio), Mobilfunk (z.B. mobilkom austria, ONE, tele.ring) und Energie (z.B. EVN).
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