DVB-T: Die Umstellung auf digitales Antennenfernsehen in Tirol wird fortgesetzt
DVB-T: Die Umstellung auf digitales Antennenfernsehen in Tirol wird fortgesetzt
- Von 29. September bis 20. Oktober erhalten zahlreiche Haushalte in Tirol mit der Umstellung auf DVB-T Zugang zur digitalen Fernsehzukunft.
- Am 29. September startet ein Laufband mit Texteinblendungen in den Programmen von ORF 1 und ORF 2. Das Laufband informiert die Tiroler Haushalte, die von analogem auf digitalen Empfang umstellen müssen, über die anstehende Umrüstung des Empfangs.
Wien, am 23. September 2009 – Mit der Umstellung auf DVB-T beginnt für zahlreiche weitere Haushalte in Tirol die digitale Fernsehzukunft. Ab 29. September 2009 werden ORF 1, ORF 2 und ATV digital über Antenne übertragen. Alle Haushalte, in denen der analoge Empfang endet, werden ab 29. September 2009 durch Text-Einblendungen in den Programmen von ORF 1 und ORF 2 auf den Umrüstungsbedarf zu DVB-T hingewiesen. Alle wichtigen Informationen zur Umstellung sind auf der Website www.dvb-t.at verfügbar. Auch der Fachhandel berät seine Kunden zu allen Optionen für den Empfang von digitalem Fernsehen.
Laufbänder informieren über den Umstieg auf DVB-T
Laufbänder in den Programmen von ORF 1 und ORF 2 machen die betreffenden Haushalte ab 29. September auf die Umstellungstermine aufmerksam. Auf digitalen Empfang umstellen müssen auch jene Haushalte, die eine analoge Satellitenempfangsanlage in Betrieb haben und die ORF 1 sowie ORF 2 ergänzend über Antenne empfangen. Alle Haushalte, die über Kabel oder Digital-SAT mit grüner ORF Smartcard fernsehen, benötigen keine Änderungen des Empfangs.
Weitere Gebiete in Tirol werden digital
Folgende Versorgungsgebiete in Tirol stellen auf digitalen Betrieb um: Jenbach und Umgebung, Alpbach, unteres Zillertal, Landeck und Umgebung, Prutz, St. Anton, Stanzertal, Teile vom Klostertal, Galtür, Gerlos, Häselgehr, Elmen, Elbigenalp, Holzgau, Stockach, Steeg, Jungholz, Oberes Zillertal, Nauders, Kappl, See, Pfunds, Tuxertal, Ehrwald, Fliess, Flirsch, Pians, Strengen, Mayrhofen, Pinswang, Spiss, Vomp und Zell / Ziller.
Analog-Digital-Parallelbetrieb
Bereits am 29. September starten vier Sendeanlagen in Tirol in den Analog-Digital-Parallelbetrieb.
Die TV-Haushalte in diesen Versorgungsgebieten haben von 29. September bis 20. Oktober 2009 Zeit, den Empfang von ORF 1, ORF 2 und ATV fit fürs digitale Fernsehen zu machen.
· Sender Jenbach-Reitherkogel mit dem Versorgungsgebiet Jenbach und Umgebung,
Alpbach und unteres Zillertal
· Sender Landeck 1-Grabberg mit dem Versorgungsgebiet Landeck und
Umgebung
· Sender Prutz-Burgschrofen mit dem Versorgungsgebiet Prutz
· Sender St. Anton-Galzig mit dem Versorgungsgebiet St. Anton,
Stanzertal und Teilen vom Klostertal
Direkter Umstieg auf DVB-T am 20. Oktober
Zehn Sendeanlagen in Tirol werden am 20. Oktober direkt von analoger auf digitale Übertragung umgestellt. Für einen reibungslosen TV-Empfang muss in diesen Gemeinden der DVB-T Receiver direkt am 20. Oktober in Betrieb genommen werden.
Folgende Sender stellen am 20. Oktober direkt auf digitalen Sendebetrieb um:
· Sender Galtür mit dem Versorgungsgebiet Galtür
· Sender Gerlos mit dem Versorgungsgebiet Gerlos
· Sender Häselgehr-Heisemad mit dem Versorgungsgebiet Häselgehr, Elmen und Elbigenalp
· Sender Holzgau-Benglerwald mit dem Versorgungsgebiet Holzgau, Stockach und Steeg
· Sender Jungholz mit dem Versorgungsgebiet Jungholz
· Sender Mayrhofen 1-Gerloskögerl mit dem Versorgungsgebiet Oberes Zillertal
· Sender Nauders mit dem Versorgungsgebiet Nauders
· Sender Paznaun 2-Kappl mit dem Versorgungsgebiet Kappl und See
· Sender Pfunds-Kobl mit dem Versorgungsgebiet Pfunds
· Sender Tux-Wanglalpe mit dem Versorgungsgebiet Tuxertal
DVB-T Umstellung für Empfänger einiger Kleinsendeanlagen
In vielen Regionen Tirols ist der DVB-T-Empfang schon jetzt gegeben. Die Kleinsendeanlagen Ehrwald 2, Fliess, Flirsch, Landeck 2-Giggl, Mayrhofen 2, Paznaun 1-See, Pinswang, Spiss, Vomp und Zell / Ziller sind nicht mehr für die TV-Versorgung notwendig und werden aufgelassen. Der digital terrestrische Sendebetrieb wird von regionalen Großsendeanlagen übernommen. Teilweise muss auf Digital-SAT-Betrieb umgestellt werden. Für Haushalte, die in diesen Gebieten analog über Antenne empfangen, bedeutet dies, dass sie ab dem 20. Oktober auf digitalen Betrieb umrüsten müssen. Einige Haushalte müssen im Zuge der Umstellung ihre Dachantennen neu justieren. Konsumenten, die Zweit- und Drittgeräte in Verwendung haben, sollten darauf achten, dass auch diese für digitalen Empfang gerüstet sind, also entweder DVB-T oder Kabel bzw. Digital-SAT Empfang haben.
Weitere Informationen zu DVB-T sind unter www.dvb-t.at verfügbar.
Das DVB-T Serviceteam ist telefonisch von Montag bis Samstag von 8.00 bis 22.00 Uhr unter
0820-420 420 (0,12 EUR/Minute) erreichbar.
Über die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG)
Die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG) ist eine 100%-Tochter der ORS (Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG). Primärer Geschäftszweck der DFFG ist die Förderung der Einführung von digitalem Antennenfernsehen (DVB-T) in Österreich. Die Gründung der DFFG und deren Beauftragung mit der Fördergeld-Abwicklung einschließlich der diesbezüglichen Kommunikation und der Endgerätezertifizierung erfolgte insbesondere aus Gründen der finanziellen Transparenz. Durch die gesellschaftsrechtliche Trennung zwischen dem Plattformbetreiber ORS und der DFFG ist sichergestellt, dass sämtliche Kosten und Erträge eindeutig dem bei der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) eingebrachten DVB-T Förderprojekt zugeordnet werden können. Die DFFG strebt ein ausgeglichenes Ergebnis an und ist damit nicht auf Gewinn ausgerichtet. Die Finanzierung der DFFG erfolgt aus Mitteln der ORS, des Digitalisierungsfonds der RTR-GmbH und aus Mitteln weiterer Projektpartner (ORF, ATV, SevenOne Media, Industrie).
Über die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS)
Die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS) zeichnet für Aufbau und Betrieb der technischen Infrastruktur für DVB-T in Österreich verantwortlich. Das Unternehmen entstand Anfang 2005 aus der Sendetechnik des ORF und steht zu 60% im Eigentum des ORF und zu 40% im Eigentum der zur Raiffeisen-Gruppe zählenden Medicur Sendeanlagen GmbH. Als Österreichs führendes Serviceunternehmen für analoge und digitale Rundfunkübertragung betreibt die ORS für ihre Kunden ein weitläufiges Sendernetz an knapp 500 Standorten. Weiters ist die ORS als technisches Dienstleistungsunternehmen im Bereich digitales Satellitenfernsehen tätig. Zu den Kunden der ORS zählen führende Unternehmen aus den Bereichen Fernsehen (z.B. ORF, ATV, Puls 4, goTV, Austria 9 TV),
Hörfunk (z.B. Ö1, Ö2, Ö3, Kronehit Radio), Mobilfunk (z.B. mobilkom austria, ONE, tele.ring) und Energie (z.B. EVN).
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
DVB-T Pressebüro
Silke Ploder, Matthias Raftl
Tel: 01/242 02- 221 oder DW 232
presse@dvb-t.at
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Michael Weber
Mobil: 0664 / 627 89 06
michael.weber@ors.at


