DVB-T

DVB-T: Die Umstellung auf digitales Antennenfernsehen in Niederösterreich wird weiter fortgesetzt

  • Von 9. bis 30. März 2010 erhalten weitere Haushalte in Niederösterreich mit der Umstellung auf  DVB-T Zugang zur digitalen Fernsehzukunft.
  • Am 9. März startet ein Laufband mit Texteinblendungen in den Programmen von ORF 1 und ORF 2. Das Laufband informiert die Haushalte in Niederösterreich, die von analogem auf digitalen Empfang umstellen müssen, über die anstehende Umrüstung des Empfangs.


Wien, am 2. März 2010 – Mit der Umstellung auf DVB-T beginnt für zahlreiche weitere Haushalte in Niederösterreich die digitale Fernsehzukunft. Ab 9. März 2010 werden ORF 1, ORF 2 und ATV digital über Antenne übertragen. Alle Haushalte, in denen der analoge Empfang endet, werden ab 9. März 2010 durch Text-Einblendungen in den Programmen von ORF 1 und ORF 2 auf den Umrüstungsbedarf zu DVB-T hingewiesen. Alle wichtigen Informationen zur Umstellung sind auf der Website www.dvb-t.at verfügbar. Auch der Fachhandel berät seine Kunden zu allen Optionen für den Empfang von digitalem Fernsehen.

Laufbänder informieren über den Umstieg auf DVB-T
Laufbänder in den Programmen von ORF 1 und ORF 2 machen die betreffenden Haushalte ab
9. März 2010 auf die Umstellungstermine aufmerksam. Auf digitalen Empfang umstellen müssen auch jene Haushalte, die eine analoge Satellitenempfangsanlage in Betrieb haben und die ORF 1 sowie ORF 2 ergänzend über Antenne empfangen. Alle Haushalte, die über Kabel oder Digital-SAT mit grüner ORF Smartcard fernsehen, benötigen keine Änderungen des Empfangs.

Weitere Gebiete in Niederösterreich werden digital
Folgende Versorgungsgebiet in Niederösterreich stellen auf digitalen Betrieb um: Gaming, Göstling, Gresten, Kogelsbach, Lunz am See, Opponitz, Waidhofen an der Ybbs und Kienberg.

Direkter Umstieg auf DVB-T am 30. März 2010
Sieben Sendeanlagen in Niederösterreich werden am 30. März direkt von analoger auf digitale Übertragung umgestellt. Für einen reibungslosen TV-Empfang muss in diesen Gemeinden der DVB-T Receiver direkt am 30. März in Betrieb genommen werden.

Folgende Sender stellen am 30. März direkt auf digitalen Sendebetrieb um:

• Sender Gaming mit dem Versorgungsgebiet Gaming
• Sender Göstling mit dem Versorgungsgebiet Göstling
• Sender Gresten mit dem Versorgungsgebiet Gresten
• Sender Kogelsbach mit dem Versorgungsgebiet Kogelsbach
• Sender Lunz 1mit dem Versorgungsgebiet Lunz am See
• Sender Opponitz mit dem Versorgungsgebiet Opponitz
• Sender Waidhofen/Ybbs 2 mit dem Versorgungsgebiet Waidhofen an der Ybbs


DVB-T Umstellung für Empfänger einiger Kleinsendeanlagen
In vielen Regionen Niederösterreichs ist der DVB-T-Empfang schon jetzt gegeben. Die Kleinsende-anlagen Kienberg und Lunz 2 sind nicht mehr für die TV-Versorgung notwendig und werden aufgelassen. Der digital terrestrische Sendebetrieb wird von regionalen Großsendeanlagen über-nommen. Teilweise muss auf Digital-SAT-Betrieb umgestellt werden. Für Haushalte, die in diesen Gebieten analog über Antenne empfangen, bedeutet dies, dass sie ab dem 30. März 2010 auf digitalen Betrieb umrüsten müssen. Einige Haushalte müssen im Zuge der Umstellung ihre Dach-antennen neu justieren. Konsumenten, die Zweit- und Drittgeräte in Verwendung haben, sollten darauf achten, dass auch diese für digitalen Empfang gerüstet sind, also entweder DVB-T oder Kabel bzw. Digital-SAT Empfang haben.

Weitere Informationen zu DVB-T sind unter www.dvb-t.at verfügbar.
Das DVB-T Serviceteam ist telefonisch von Montag bis Freitag von 8.00 bis 21.00 Uhr unter 0820-420 420 (0,12 EUR/Minute) erreichbar.


Über die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG)
Die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG) ist eine 100%-Tochter der ORS (Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG). Primärer Geschäftszweck der DFFG ist die Förderung der Einführung von digitalem Antennenfernsehen (DVB-T) in Österreich. Die Gründung der DFFG und deren Beauftragung mit der Fördergeld-Abwicklung einschließlich der diesbezüglichen Kommunikation und der Endgerätezertifizierung erfolgte insbesondere aus Gründen der finanziellen Transparenz. Durch die gesellschaftsrechtliche Trennung zwischen dem Plattformbetreiber ORS und der DFFG ist sichergestellt, dass sämtliche Kosten und Erträge eindeutig dem bei der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) eingebrachten DVB-T Förderprojekt zugeordnet werden können. Die DFFG strebt ein ausgeglichenes Ergebnis an und ist damit nicht auf Gewinn ausgerichtet. Die Finanzierung der DFFG erfolgt aus Mitteln der ORS, des Digitalisierungsfonds der RTR-GmbH und aus Mitteln weiterer Projektpartner (ORF, ATV, SevenOne Media, Industrie).


Über die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS)
Die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS) zeichnet für Aufbau und Betrieb der technischen Infrastruktur für DVB-T in Österreich verantwortlich. Das Unternehmen entstand Anfang 2005 aus der Sendetechnik des ORF und steht zu 60% im Eigentum des ORF und zu 40% im Eigentum der zur Raiffeisen-Gruppe zählenden Medicur Sendeanlagen GmbH. Als Österreichs führendes Serviceunternehmen für analoge und digitale Rundfunkübertragung betreibt die ORS für ihre Kunden ein weitläufiges Sendernetz an knapp 500 Standorten. Weiters ist die ORS als technisches Dienstleistungsunternehmen im Bereich digitales Satellitenfernsehen tätig. Zu den Kunden der ORS zählen führende Unternehmen aus den Bereichen Fernsehen (z.B. ORF, ATV, ServusTV, Puls 4, goTV, Austria 9 TV), Hörfunk (z.B. Ö1, Ö2, Ö3, Kronehit Radio), Mobilfunk (z.B. mobilkom austria, Orange, tele.ring) und Energie (z.B. EVN).


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Bin ich schon voll auf Empfang?