Das DVB-T-Laufband informiert in Niederösterreich über den Umrüstbedarf.
Ab 21. April wird der digitale Fernsehempfang in weiteren Gebieten von Niederösterreich eingeführt.
Die Texteinblendungen in den Programmen des ORF 1 und ORF 2 informieren über die notwendige Umrüstung. Am 1. April startet das Laufband.
Wien, am 24. März 2009 – Jetzt heißt es umstellen auf DVB-T in weiteren Gebieten in Niederösterreich. Denn ab 21. April 2009 ist der TV-Empfang nur noch digital über Antenne möglich. Alle Haushalte, die die Umstellung betrifft, werden ab 1. April 2009 durch Text-Einblendungen in den Programmen von ORF 1 und ORF 2 auf den Umrüstbedarf hingewiesen. Informationen zur Umstellung sind auf der Website www.dvb-t.at verfügbar. Der Fachhandel berät Haushalte zu den Umstiegsoptionen.
Laufband informiert über Umrüstbedarf
Die Haushalte, die auf digitalen Empfang umstellen sollten, sehen ab 1. April in den Programmen von ORF 1 und ORF 2 ein blaues Laufband mit dem Hinweis auf die Umstellungstermine eingeblendet. Umrüsten müssen auch Haushalte, die einen Analog-SAT in Betrieb haben und ORF 1 und ORF 2 ergänzend über Antenne empfangen. Für Haushalte, in denen via Kabel oder Digital-SAT mit grüner ORF Smartcard ferngesehen wird, sind keine Umrüstungsschritte durch die Umstellung auf DVB-T erforderlich.
16 weitere Gebiete in Niederösterreich werden digital
In Niederösterreich werden die Haushalte in Horn und Umgebung, Traisen, Wilhelmsburg und Umgebung, Aggsbach Dorf, Aggsbach Markt, Schönbühel an der Donau, Furth bei Göttweig, Krems an der Donau, Mautern, Gars am Kamp, Litschau, Plank am Kamp, Schönberg am Kamp, Senftenberg, Weikertschlag an der Thaya, Hainfeld und Umgebung, Kleinzell bei Hainfeld, Michelbach, Böheimkirchen, Rohr im Gebirge, Klausen-Leopoldsdorf, Laimbach am Ostrong, Pöggstall, Yspertal, Waidhofen an der Ybbs und Ybbsitz digital.
Die beiden Sender Horn und Traisen-Tarschberg in Niederösterreich starten bereits am 1. April in den Analog-Digitalen-Parallelbetrieb. Von diesen Sendeanlagen wird insgesamt drei Wochen lang, bis zum 21. April, über Antenne das TV-Programm sowohl analog als auch digital via DVB-T empfangen. Die TV-Haushalte, die nach dem 21. April die Fernsehsignale über Dach- oder Zimmerantenne bekommen, müssen bis zu dem Zeitpunkt ihre Empfangsgeräte fit für DVB-T machen.
Wer von folgenden Sendern ein Signal empfängt, hat ab 1. April bis 21. April 2009 Zeit, um auf digitalen Empfang umzurüsten.
• Sender Horn-Eichberg mit dem Versorgungsgebiet Horn und Umgebung
• Sender Traisen-Tarschberg mit dem Versorgungsgebiet Traisen,
Wilhelmsburg und Umgebung
Direkter Umstieg in einigen Gemeinden notwendig
In Niederösterreich werden am 21. April auch 14 Sendeanlagen direkt von analoger auf digitale Übertragung umgestellt. Um weiterhin über Antenne fernsehen zu können, muss das DVB-T Endgerät direkt am 21. April in Betrieb genommen werden.
Der Empfang von folgenden Sendern muss direkt am 21. April 2009 auf digitalen Empfang umgerüstet werden.
• Sender Aggsbach mit dem Versorgungsgebiet Aggsbach Dorf; Aggsbach Markt; Schönbühel an der Donau
• Sender Furth mit dem Versorgungsgebiet Furth bei Göttweig; Krems an der Donau; Mautern
• Sender Gars mit dem Versorgungsgebiet Gars am Kamp
• Sender Litschau mit dem Versorgungsgebiet Litschau
• Sender Schönberg mit dem Versorgungsgebiet Plank am Kamp; Schönberg am Kamp
• Sender Senftenberg mit dem Versorgungsgebiet Senftenberg
• Sender Weikertschlag mit dem Versorgungsgebiet Weikertschlag an der Thaya
• Sender Hainfeld mit dem Versorgungsgebiet Hainfeld und Umgebung
• Sender Kleinzell mit dem Versorgungsgebiet Kleinzell bei Hainfeld
• Sender Michelbach mit dem Versorgungsgebiet Michelbach; Böheimkirchen
• Sender Rohr im Gebirge mit dem Versorgungsgebiet Rohr im Gebirge
• Sender Klausen-Leopoldsdorf mit dem Versorgungsgebiet Klausen-Leopoldsdorf
• Sender Yspertal mit dem Versorgungsgebiet Laimbach am Ostrong; Pöggstall; Yspertal
• Sender Ybbsitz mit dem Versorgungsgebiet Waidhofen an der Ybbs; Ybbsitz
DVB-T-Aufrüstung und Antenne drehen
In vielen Regionen Niederösterreichs ist der DVB-T-Empfang schon gegeben. Die Kleinsendeanlagen Dobersberg, Elsarn, Geras, Harbach, Hardegg, Kottes, Mühldorf, Waldhausen / NÖ sind daher nicht mehr für die TV-Versorgung notwendig und werden aufgelassen.
Für Haushalte, die in diesen Gebieten noch analog über Antenne empfangen, bedeutet dies, dass sie ab sofort auf DVB T umrüsten können, um auch in Zukunft über Antenne fernzusehen.
Konsumenten, die Zweit- und Drittgeräte in Verwendung haben, sollten darauf achten, dass auch diese für digitalen Empfang gerüstet sind, also entweder DVB-T oder Kabel bzw. Digital-SAT Empfang haben.
Weitere Informationen zu DVB-T sind unter www.dvb-t.at verfügbar.
Das DVB-T Serviceteam ist telefonisch von Montag - Samstag von 8.00 - 22.00 Uhr unter 0820-420 420 (0,12 EUR/Minute) erreichbar.
Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG)
Die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG) ist eine 100%-Tochter der ORS (Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG). Primärer Geschäftszweck der DFFG ist die Förderung der Einführung von digitalem Antennenfernsehen (DVB-T) in Österreich. Die Gründung der DFFG und deren Beauftragung mit der Fördergeld-Abwicklung einschließlich der diesbezüglichen Kommunikation und der Endgerätezertifizierung erfolgte insbesondere aus Gründen der finanziellen Transparenz. Durch die gesellschaftsrechtliche Trennung zwischen dem Plattformbetreiber ORS und der DFFG ist sichergestellt, dass sämtliche Kosten und Erträge eindeutig dem bei der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) eingebrachten DVB-T Förderprojekt zugeordnet werden können. Die DFFG strebt ein ausgeglichenes Ergebnis an und ist damit nicht auf Gewinn ausgerichtet. Die Finanzierung der DFFG erfolgt aus Mitteln der ORS, des Digitalisierungsfonds der RTR-GmbH und aus Mitteln weiterer Projektpartner (ORF, ATV, SevenOne Media, Industrie).
Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS)
Die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS) zeichnet für Aufbau und Betrieb der technischen Infrastruktur für DVB-T in Österreich verantwortlich. Das Unternehmen entstand Anfang 2005 aus der Sendetechnik des ORF und steht zu 60% im Eigentum des ORF und zu 40% im Eigentum der zur Raiffeisen-Gruppe zählenden Medicur Sendeanlagen GmbH. Als Österreichs führendes Serviceunternehmen für analoge und digitale Rundfunkübertragung betreibt die ORS für ihre Kunden ein weitläufiges Sendernetz an knapp 500 Standorten. Weiters ist die ORS als technisches Dienstleistungsunternehmen im Bereich digitales Satellitenfernsehen tätig. Zu den Kunden der ORS zählen führende Unternehmen aus den Bereichen Fernsehen (z.B. ORF, ATV, Puls 4, goTV, Austria 9 TV, P3tv), Hörfunk (z.B. Ö1, Ö2, Ö3, Kronehit Radio), Mobilfunk (z.B. mobilkom austria, ONE, tele.ring) und Energie (z.B. EVN).
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