DVB-T

DVB-T: In Salzburg wird der Ausbau des digitalen Antennenfernsehens im Mai fortgesetzt

• Ab 5. Mai wird das digitale Antennenfernsehen in weiteren Gebieten von Salzburg eingeführt. 

• Die Texteinblendungen in den Programmen von ORF 1 und ORF 2 informieren in den betroffenen Gebieten über die notwendige Umrüstung. Am 14. April startet das Laufband.  

Wien, am 7. April 2009 – Jetzt heißt es umstellen auf DVB-T in weiteren Gebieten in Salzburg. Denn ab 5. Mai 2009 ist der terrestrische TV-Empfang über Antenne nur noch digital möglich. Alle Haushalte, die die Umstellung betrifft, werden durch Text-Einblendungen in den Programmen von ORF 1 und ORF 2 ab 14. April 2009 auf den Umrüstbedarf hingewiesen. Informationen zur Umstellung sind auf der Website www.dvb-t.at verfügbar. Der Fachhandel berät Haushalte zu den Umstiegsoptionen.

Laufband informiert über Umrüstbedarf
Die Haushalte, die auf digitalen Empfang umstellen sollten, sehen ab 14. April in den Programmen von ORF 1 und ORF 2 blaue Laufbänder mit einem Hinweis auf die Umstellungstermine eingeblendet. Umrüsten müssen auch Haushalte, die eine analoge Satellitenempfangsanlage in Betrieb haben und ORF 1 und ORF 2 ergänzend über Antenne empfangen. Für Haushalte, in denen via Kabel oder Digital-SAT mit grüner ORF Smartcard ferngesehen wird, sind keine Umrüstungsschritte durch die Umstellung auf DVB-T erforderlich.

Weitere Gebiete in Salzburg werden digital 
In Salzburg werden die Haushalte Bramberg am Wildkogel, Hollersbach im Pinzgau, Mittersill, Mühlbach, Neukirchen am Großvenediger, Stuhlfelden, Uttendorf im Pinzgau, Saalfelden und Umgebung, Leogang, St. Michael im Lungau, Muhr, Zell am See und Umgebung, Obertauern, Saalbach-Hinterglemm, Tamsweg und Umgebung, Krimml, Wald im Pinzgau, Ramingstein, Gebiete von Ramingstein und Rauris sowie in der Steiermark Predlitz digital. 

Die vier Sendeanlagen Neukirchen-Hohenbramberg, Saalfelden-Huggenbergalm, St. Michael/Lungau-Bärenkogel und Zell/See 1-Lechnereck in Salzburg starten bereits am 14. April in den Analog-Digital-Parallelbetrieb. Von diesen Sendeanlagen wird insgesamt drei Wochen lang, bis zum 5. Mai, über Antenne das TV-Programm sowohl analog als auch digital via DVB-T empfangen. Die TV-Haushalte, die nach dem 5. Mai die Fernsehsignale über Dach- oder Zimmerantenne bekommen, müssen bis zu dem Zeitpunkt ihre Empfangsgeräte fit für DVB-T machen.

Wer von folgenden Sendern ein Signal empfängt, hat ab 14. April bis 5. Mai 2009 Zeit, um auf digitalen Empfang umzurüsten. 

• Sender Neukirchen-Hohenbramberg mit dem Versorgungsgebiet Bramberg am Wildkogel, Hollersbach im Pinzgau, Mittersill, Mühlbach, Neukirchen am Großvenediger, Stuhlfelden, Uttendorf im Pinzgau
• Sender Saalfelden-Huggenbergalm mit dem Versorgungsgebiet Saalfelden und Umgebung, Leogang
• Sender St. Michael/Lungau-Bärenkogel mit dem Versorgungsgebiet St. Michael im Lungau und Muhr
• Sender Zell/See 1-Lechnereck mit dem Versorgungsgebiet Zell am See und Umgebung 

Direkter Umstieg in einigen Gemeinden notwendig
In Salzburg werden am 5. Mai auch sieben Sendeanlagen direkt von analoger auf digitale Übertragung umgestellt. Um weiterhin über Antenne fernsehen zu können, muss das DVB-T Endgerät direkt am 5. Mai in Betrieb genommen werden.

Der Empfang von folgenden Sendern muss direkt am 5. Mai 2009 auf digitalen Empfang umgerüstet werden.

• Sender Obertauern-Tauernpass mit dem Versorgungsgebiet Obertauern
• Sender Saalbach-Schattberg mit dem Versorgungsgebiet Saalbach-Hinterglemm
• Sender Tamsweg mit dem Versorgungsgebiet Tamsweg und Umgebung
• Sender Krimml-Falkenstein mit dem Versorgungsgebiet Krimml und Wald im Pinzgau     
• Sender Ramingstein 1-Ambrosenberg mit dem Versorgungsgebiet Ramingstein und Predlitz (Steiermark)
• Sender Ramingstein 2 mit dem Versorgungsgebiet Ramingstein (Gebiete von Ramingstein)
• Sender Taxenbach mit dem Versorgungsgebiet Rauris  

DVB-T-Aufrüstung und Antenne drehen
In etlichen Regionen Salzburgs ist der DVB-T-Empfang schon gegeben. Die Kleinsendeanlagen Oberweissburg, Zell/See 2 -Schmittenhöhe, Unternberg, Mittersill, Zederhaus und Weisspriach sind daher nicht mehr für die TV-Versorgung notwendig und werden aufgelassen. Für Haushalte, die in diesen Gebieten noch analog über Antenne empfangen, bedeutet dies, dass sie ab sofort auf DVB-T umrüsten können, um auch in Zukunft über Antenne fernzusehen.

Konsumenten, die Zweit- und Drittgeräte in Verwendung haben, sollten darauf achten, dass auch diese für digitalen Empfang gerüstet sind, also entweder DVB-T oder Kabel bzw. Digital-SAT Empfang haben.

Weitere Informationen zu DVB-T sind unter www.dvb-t.at verfügbar.
Das DVB-T Serviceteam ist telefonisch von Montag - Samstag von 8.00 - 22.00 Uhr unter 0820-420 420 (0,12 EUR/Minute) erreichbar.  

Über die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG) 
Die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG) ist eine 100%-Tochter der ORS (Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG). Primärer Geschäftszweck der DFFG ist die Förderung der Einführung von digitalem Antennenfernsehen (DVB-T) in Österreich. Die Gründung der DFFG und deren Beauftragung mit der Fördergeld-Abwicklung einschließlich der diesbezüglichen Kommunikation und der Endgerätezertifizierung erfolgte insbesondere aus Gründen der finanziellen Transparenz. Durch die gesellschaftsrechtliche Trennung zwischen dem Plattformbetreiber ORS und der DFFG ist sichergestellt, dass sämtliche Kosten und Erträge eindeutig dem bei der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) eingebrachten DVB-T Förderprojekt zugeordnet werden können. Die DFFG strebt ein ausgeglichenes Ergebnis an und ist damit nicht auf Gewinn ausgerichtet. Die Finanzierung der DFFG erfolgt aus Mitteln der ORS, des Digitalisierungsfonds der RTR-GmbH und aus Mitteln weiterer Projektpartner (ORF, ATV, SevenOne Media, Industrie).  

Über die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS) 
Die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS) zeichnet für Aufbau und Betrieb der technischen Infrastruktur für DVB-T in Österreich verantwortlich. Das Unternehmen entstand Anfang 2005 aus der Sendetechnik des ORF und steht zu 60% im Eigentum des ORF und zu 40% im Eigentum der zur Raiffeisen-Gruppe zählenden Medicur Sendeanlagen GmbH. Als Österreichs führendes Serviceunternehmen für analoge und digitale Rundfunkübertragung betreibt die ORS für ihre Kunden ein weitläufiges Sendernetz an knapp 500 Standorten. Weiters ist die ORS als technisches Dienstleistungsunternehmen im Bereich digitales Satellitenfernsehen tätig. Zu den Kunden der ORS zählen führende Unternehmen aus den Bereichen Fernsehen (z.B. ORF, ATV, Puls 4, goTV, Austria 9 TV), Hörfunk (z.B. Ö1, Ö2, Ö3, Kronehit Radio), Mobilfunk (z.B. mobilkom austria, ONE, tele.ring) und Energie (z.B. EVN).

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
DVB-T Pressebüro
Silke Ploder, Matthias Raftl
T: +43 | (0)1 | 242 02-221 oder DW 232 
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ORS Leiter Sales, Marketing & Communications
Michael Weber
M: +43 | (0)664 | 6278906
michael.weber@ors.at 

Bin ich schon voll auf Empfang?