Umstellung auf DVB-T: Weitere Gebiete Niederösterreichs werden digital.
• Ab 21. April wird das digitale Antennenfernsehen in weiteren Gebieten von Niederösterreich eingeführt.
• Für jene Haushalte, die ORF1 und ORF2 über Hausantenne empfangen, ist der Umstieg auf DVB-T nötig.
Wien, am 7. April 2009 – Ab 21. April 2009 ist der terrestrische TV-Empfang über Antenne nur noch digital möglich. Die Umrüstung auf DVB-T in den betroffenen Haushalten sollte rasch erfolgen. Informationen zur Umstellung sind auch auf der Website www.dvb-t.at verfügbar. Der Fachhandel berät Haushalte zu den Umstiegsoptionen.
In Niederösterreich werden 16 weitere Gebiete auf DVB-T umgestellt
In Niederösterreich werden am 21. April 2009 14 Sendeanlagen, direkt von analoger auf digital terrestrische Übertragung umgestellt. Die Haushalte in Aggsbach Dorf, Aggsbach Markt, Schönbühel an der Donau, Furth bei Göttweig, Krems an der Donau, Mautern, Gars am Kamp, Litschau, Plank am Kamp, Schönberg am Kamp, Senftenberg, Weikertschlag an der Thaya, Hainfeld und Umgebung, Kleinzell bei Hainfeld, Michelbach, Böheimkirchen, Rohr im Gebirge, Klausen-Leopoldsdorf, Laimbach am Ostrong, Pöggstall, Yspertal und Ybbsitz empfangen dann die TV-Programme über Antenne nur noch digital.
Derzeit übertragen die beiden Sender Horn und Traisen in Niederösterreich sowohl digitale als auch analoge TV-Signale und um weiterhin über Antenne fernsehen zu können, muss das DVB-T Endgerät direkt am 21. April in Betrieb genommen werden. Die TV-Haushalte, die die Fernsehsignale über Dach- oder Zimmerantenne bekommen, müssen bis zu dem Zeitpunkt ihre Empfangsgeräte auf DVB-T umstellen. Für Haushalte, in denen via Kabel oder Digital-SAT mit grüner ORF Smartcard ferngesehen wird, sind keine Umrüstungsschritte durch die Umstellung auf DVB-T erforderlich.
In den Programmen von ORF 1 und ORF 2 sind seit 1. April blaue Laufbänder mit einem Hinweis auf die DVB-T Umstellungstermine für die betroffenen Haushalte eingeblendet.
DVB-T-Aufrüstung und Antenne drehen
In vielen Regionen Niederösterreichs ist der DVB-T-Empfang schon gegeben. Die Kleinsendeanlagen Dobersberg, Elsarn, Geras, Harbach, Hardegg, Kottes, Mühldorf, Waldhausen sind daher nicht mehr für die TV-Versorgung notwendig und werden aufgelassen. Für Haushalte, die in diesen Gebieten noch analog über Antenne empfangen, bedeutet dies, dass sie ab sofort auf DVB-T umrüsten können, um auch in Zukunft über Antenne fernzusehen.
Konsumenten, die Zweit- und Drittgeräte in Verwendung haben, sollten darauf achten, dass auch diese für digitalen Empfang gerüstet sind, also entweder DVB-T oder Kabel bzw. Digital-SAT Empfang haben.
Weitere Informationen zu DVB-T sind unter www.dvb-t.at verfügbar.
Das DVB-T Serviceteam ist telefonisch von Montag - Samstag von 8.00 - 22.00 Uhr unter 0820-420 420 (0,12 EUR/Minute) erreichbar.
Über die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG)
Die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG) ist eine 100%-Tochter der ORS (Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG). Primärer Geschäftszweck der DFFG ist die Förderung der Einführung von digitalem Antennenfernsehen (DVB-T) in Österreich. Die Gründung der DFFG und deren Beauftragung mit der Fördergeld-Abwicklung einschließlich der diesbezüglichen Kommunikation und der Endgerätezertifizierung erfolgte insbesondere aus Gründen der finanziellen Transparenz. Durch die gesellschaftsrechtliche Trennung zwischen dem Plattformbetreiber ORS und der DFFG ist sichergestellt, dass sämtliche Kosten und Erträge eindeutig dem bei der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) eingebrachten DVB-T Förderprojekt zugeordnet werden können. Die DFFG strebt ein ausgeglichenes Ergebnis an und ist damit nicht auf Gewinn ausgerichtet. Die Finanzierung der DFFG erfolgt aus Mitteln der ORS, des Digitalisierungsfonds der RTR-GmbH und aus Mitteln weiterer Projektpartner (ORF, ATV, SevenOne Media, Industrie).
Über die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS)
Die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS) zeichnet für Aufbau und Betrieb der technischen Infrastruktur für DVB-T in Österreich verantwortlich. Das Unternehmen entstand Anfang 2005 aus der Sendetechnik des ORF und steht zu 60% im Eigentum des ORF und zu 40% im Eigentum der zur Raiffeisen-Gruppe zählenden Medicur Sendeanlagen GmbH. Als Österreichs führendes Serviceunternehmen für analoge und digitale Rundfunkübertragung betreibt die ORS für ihre Kunden ein weitläufiges Sendernetz an knapp 500 Standorten. Weiters ist die ORS als technisches Dienstleistungsunternehmen im Bereich digitales Satellitenfernsehen tätig. Zu den Kunden der ORS zählen führende Unternehmen aus den Bereichen Fernsehen (z.B. ORF, ATV, Puls 4, goTV, Austria 9 TV), Hörfunk (z.B. Ö1, Ö2, Ö3, Kronehit Radio), Mobilfunk (z.B. mobilkom austria, ONE, tele.ring) und Energie (z.B. EVN).
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