DVB-T

DVB-T: Die Umstellung auf digitales Antennenfernsehen in Tirol wird weiter fortgesetzt

  • Von 27. April bis 18. Mai 2010 erhalten weitere Haushalte in Tirol mit der Umstellung auf DVB-T Zugang zur digitalen Fernsehzukunft.
  • Am 27. April startet ein Laufband mit Texteinblendungen in den Programmen von ORF 1 und ORF 2. Das Laufband informiert die Haushalte in Tirol, die von analogem auf digitalen Empfang umstellen müssen, über die anstehende Umrüstung des Empfangs.

Wien, am 22. April 2010 – Mit der Umstellung auf DVB-T beginnt für zahlreiche weitere Haushalte in Tirol die digitale Fernsehzukunft. Ab 27. April 2010 werden ORF 1, ORF 2 und ATV digital über Antenne übertragen. Alle Haushalte, in denen der analoge Empfang endet, werden ab 27. April durch Text-Einblendungen in den Programmen von ORF 1 und ORF 2 auf den Umrüstungsbedarf zu DVB-T hingewiesen. Alle wichtigen Informationen zur Umstellung sind auf der Website www.dvb-t.at verfügbar. Auch der Fachhandel berät seine Kunden zu allen Optionen für den Empfang von digitalem Fernsehen.

Laufbänder in den Programmen von ORF 1 und ORF 2 machen die betreffenden Haushalte ab

27. April auf die Umstellungstermine aufmerksam. Auf digitalen Empfang umstellen müssen auch jene Haushalte, die eine analoge Satellitenempfangsanlage in Betrieb haben und die ORF 1 sowie ORF 2 ergänzend über Antenne empfangen. Alle Haushalte, die über Kabel oder Digital-SAT mit grüner ORF Smartcard fernsehen, benötigen keine Änderungen des Empfangs.

Weitere Gebiete in Tirol werden digital
Folgende Versorgungsgebiete in Tirol stellen auf digitalen Betrieb um: Gries im Sellrain, Imst und Umgebung, Leutasch, Teile des Inntals, Eingang des Ötztals, Gries am Brenner, Obernbergtal, Imsterberg und Teile von Imst, Längenfeld, Huben, Navis, Navistal, Obergurgl, Teile von Sölden, Piösmes und Umgebung, Seefeld, Reith bei Seefeld, Sölden, St. Jodok, Schmirntal und Valsertal, St. Leonhard im Pitztal und Umgebung, Steinach, Gschnitztal, Wenns, Huben im Ötztal, Mötz, Niederthai, Sautens und Teile von Ötz, Schmirn, Kasern, Toldern, Umhausen und Ventertal.

Analog-Digital-Parallelbetrieb
Bereits am 27. April starten drei Sendeanlage in Tirol in den Analog-Digital-Parallelbetrieb. Die TV-Haushalte in diesen Versorgungsgebieten haben von 27. April bis 18. Mai Zeit, den Empfang von ORF 1, ORF 2 und ATV fit fürs digitale Fernsehen zu machen.

  • Sender Imst 1-Burgstall mit dem Versorgungsgebiet Imst und Umgebung
  • Sender Leutasch-Moosalm mit dem Versorgungsgebiet Leutasch und Teile des Inntals
  • Sender Ötz-Schlatt mit dem Versorgungsgebiet Eingang des Ötztals

Die Sendeanlage Gries/Sellrain ist bereits seit 22. Oktober 2009 digital. Mit 18. Mai 2010 wechselt der Sender von Kanal 36 auf Kanal 49. Haushalte in Gries im Sellrain müssen am 18.5. bei ihren DVB-T Boxen einen Sendersuchlauf starten!

Direkter Umstieg auf DVB-T am 18. Mai 2010
Zwölf Sendeanlagen in Tirol werden am 18. Mai direkt von analoger auf digitale Übertragung umgestellt. Für einen reibungslosen TV-Empfang muss in diesen Gemeinden der DVB-T Receiver direkt am 18. Mai in Betrieb genommen werden.

Folgende Sender stellen am 18. Mai direkt auf digitalen Sendebetrieb um:

  • Sender Gries/Brenner mit dem Versorgungsgebiet Gries am Brenner und Obernbergtal
  • Sender Imst 2 mit dem Versorgungsgebiet Imsterberg und Teile von Imst
  • Sender Längenfeld mit dem Versorgungsgebiet Längenfeld und Huben
  • Sender Navis mit dem Versorgungsgebiet Navis und Navistal
  • Sender Obergurgl-Windeck mit dem Versorgungsgebiet Obergurgl und Teile von Sölden
  • Sender Piösmes mit dem Versorgungsgebiet Piösmes und Umgebung
  • Sender Seefeld-Gschwandkopf mit dem Versorgungsgebiet Seefeld, Reith bei Seefeld und Teile des Inntals
  • Sender Sölden-Berghof mit dem Versorgungsgebiet Sölden
  • Sender St. Jodok mit dem Versorgungsgebiet St. Jodok, Schmirntal und Valsertal
  • Sender St. Leonhard/Pitztal mit dem Versorgungsgebiet St. Leonhard im Pitztal und Umgebung
  • Sender Steinach mit dem Versorgungsgebiet Steinach und Gschnitztal Sender Wenns mit dem Versorgungsgebiet Wenns

DVB-T Umstellung für Empfänger einiger Kleinsendeanlagen
Die Kleinsendeanlagen Huben/Ötztal, Mötz, Niederthai, Sautens, Schmirn, Umhausen und Ventertal sind nicht mehr für die TV-Versorgung notwendig und werden aufgelassen. Regionale Großsendeanlagen übernehmen den digital terrestrischen Sendebetrieb. Teilweise muss hier auf Digital-SAT-Empfang umgestellt werden. Für Haushalte, die in diesen Gebieten analog über Antenne empfangen, bedeutet dies, dass sie ab dem 18. Mai auf digitalen Betrieb umrüsten müssen.

Auch die Haushalte, die eine analoge Satellitenempfangsanlage in Betrieb haben und die ORF 1 sowie ORF 2 ergänzend über Antenne empfangen, müssen auf digitalen Empfang umstellen. Konsumenten, die Zweit- und Drittgeräte in Verwendung haben, sollten darauf achten, dass auch diese für digitalen Empfang gerüstet sind, also entweder DVB-T oder Kabel bzw. Digital-SAT Empfang haben.

RTR Gutscheinaktion für Haushalte, die von der Rundfunkgebühr befreit sind
Einkommensschwache Haushalte, die von der Rundfunk-Gebühr (GIS-Gebühr) befreit sind, können für die Anschaffung eines MultiText-tauglichen DVB-T-Receivers eine Förderung aus dem bei der RTR-GmbH eingerichteten Digitalisierungsfonds von maximal 30,00 Euro in Anspruch nehmen. Beim Kauf eines DVB-T Empfänger unter 60,00 Euro, werden 50 Prozent des Kaufpreises durch die Aktion rückerstattet.

Das Antragsformular steht online zum Ausdrucken unter http://www.digitaler-rundfunk.at bereit. Das Formular kann auch per Post zugesendet werden. Antragsteller können sich unter der Rufnummer (01) 580 580 an die RTR-GmbH wenden. Das Antragsformular muss gemeinsam mit einer Kopie der Kaufrechnung – mit Name des Käufers, Name des Händlers, Herstellername und Typenbezeichnung des Gerätes, Preis und Datum (Kassenbon nicht ausreichend!) – per Post an die RTR-GmbH geschickt werden.

Weitere Informationen dazu und das Antragsformular bietet die Internetseitehttp://www.digitaler-rundfunk.at/service/dvb-t-foerderung-fuer-gis-befreite/Das DVB-T Serviceteam ist telefonisch von Montag bis Freitag von 8.00 bis 21.00 Uhr unter 0820-420 420 (0,12 EUR/Minute) erreichbar.

Über die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG)

Die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG) ist eine 100%-Tochter der ORS (Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG). Primärer Geschäftszweck der DFFG ist die Förderung der Einführung von digitalem Antennenfernsehen (DVB-T) in Österreich. Die Gründung der DFFG und deren Beauftragung mit der Fördergeld-Abwicklung einschließlich der diesbezüglichen Kommunikation und der Endgerätezertifizierung erfolgte insbesondere aus Gründen der finanziellen Transparenz. Durch die gesellschaftsrechtliche Trennung zwischen dem Plattformbetreiber ORS und der DFFG ist sichergestellt, dass sämtliche Kosten und Erträge eindeutig dem bei der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) eingebrachten DVB-T Förderprojekt zugeordnet werden können. Die DFFG strebt ein ausgeglichenes Ergebnis an und ist damit nicht auf Gewinn ausgerichtet. Die Finanzierung der DFFG erfolgt aus Mitteln der ORS, des Digitalisierungsfonds der RTR-GmbH und aus Mitteln weiterer Projektpartner (ORF, ATV, SevenOne Media, Industrie).

Über die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS)

Die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS) zeichnet für Aufbau und Betrieb der technischen Infrastruktur für DVB-T in Österreich verantwortlich. Das Unternehmen entstand Anfang 2005 aus der Sendetechnik des ORF und steht zu 60% im Eigentum des ORF und zu 40% im Eigentum der zur Raiffeisen-Gruppe zählenden Medicur Sendeanlagen GmbH. Als Österreichs führendes Serviceunternehmen für analoge und digitale Rundfunkübertragung betreibt die ORS für ihre Kunden ein weitläufiges Sendernetz an knapp 500 Standorten. Weiters ist die ORS als technisches Dienstleistungsunternehmen im Bereich digitales Satellitenfernsehen tätig. Zu den Kunden der ORS zählen führende Unternehmen aus den Bereichen Fernsehen (z.B. ORF, ATV, ServusTV, Puls 4, goTV, Austria 9 TV, P3TV, N1 TV, ESPN, Arena), Hörfunk (z.B. Ö1, Ö2, Ö3, Kronehit Radio, Antenne, A1 Radio, LoungeFM), Mobilfunk (z.B. mobilkom austria, Orange, tele.ring) und Energie (z.B. EVN).

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

ORS Leiter Sales, Marketing & Communications
Michael Weber Mobil: 0664 / 627 89 06
michael.weber@ors.at

DVB-T Pressebüro Silke Ploder Mobil: 01/234 75 75-20 presse@dvb-t.at

Bin ich schon voll auf Empfang?